Nachdem wir genug vom Stadtleben hatten, wollten wir endlich wieder unsere Freiheit genießen. Denn als zweiter Reinfall in Adelaide entpuppte sich unser Backpacker-Hostel. Außer der zentralen Lage gab`s nämlich nur Knast-Atmosphäre: Gitterfenster, karges Zimmer bestehend aus Bett und Waschbecken, kaltes Wasser und jeden Morgen leuchten schon bei Zeiten die Taschenlampen der Wärter durchs Fenster (an der Kreuzung abbiegende Autos leuchteten genau durch die tiefen Fenster ins Bett).
Jedenfalls fuhren wir nun nach Kangaroo-lsland, geführte Tour mit Surf&Sun. Und was erwartete uns dort als Unterkunft: ein mit Elektrozaun umgebenes Gästehaus in einem Tier-Resort;-)
Aber der Zaun dient zum Glück nur einem Langzeit-Experiment, um die Auswirkung von wilden eingeschleppten Katzen auf die Tierwelt der Insel zu erforschen. Und die Tierwelt hier ist nach wie vor schön, auch wenn sie nicht so zahlreich und wild ist wie gedacht, sondern alles irgendwie ganz schön geschützt werden muss vor dem menschlichen (negativen) Einfluss. So sahen wir jeweils die letzte Seelöwen- und Kegelrobben-Kolonie der Insel und beide gerade zur Brutsaison mit Jungen.
Koalas, Kangaroos und Wallabies natürlich sowieso :-). Auch sonst bot die Tour dank bunt zusammengewürfelter Truppe und entspanntem Guide viel Abwechslung (Remarkeble Rocks, Kayaking, Sandboarding, Gemeinschaftsessen, Busfahrt und und und).
... ein Echidna (fünf haben wir insgesamt gesehen an diesen zwei Tagen auf KI)